Mobilitätsanforderungen von Berufspendlern und deren Auswirkungen auf die Verkehrsbelegungszahlen ermitteln

Seit 2011 ist die Zahl der Einpendler von 86.135 auf 93.990 im Jahr 2017 gestiegen (knapp 9 Prozent) sowie die Zahl der Auspendler von 45.502 auf 55.223 (knapp 21 Prozent) im gleichen Zeitraum. Diese Zahlen spiegeln die Wahrnehmung vieler Menschen in Dresden eindrucksvoll wider. Der Stau im Berufsverkehr jeden Früh und Nachmittag, in dem viele Berufstätige stecken, hat deutlich zugenommen. Jeden Früh sind Ein- und Ausfallstraßen wie die Königsbrücker Landstraße und die Radeberger Landstraße auf Kilometer verstopft.

Aus Sicht der FDP/FB-Fraktion stellen die aktuellen Verkehrsprognosen das Thema Ein- und Auspendler in der wachsenden Großstadt nur unzulänglich dar. Auch die Betrachtung im Rahmen des VEP2025 reicht inhaltlich nicht, der Bedeutung und dem rasanten Wachstum gerecht zu werden.

Daher beauftragt unser Antrag den Oberbürgermeister , eine umfassende Untersuchung der täglichen Pendlerströme durchzuführen. Diese soll unter anderem das Nutzungsverhalten bei der Verkehrsmittelwahl und die Mobilitätsanforderungen von Berufspendlern untersuchen, die Potentiale der Vernetzung von Verkehrsmitteln und Verkehrswegen zwischen der Stadt und dem Umland analysieren und für den Individualverkehr die Belegungszahlen für die Dresdner Straßen ermitteln und für die kommenden Jahre prognostizieren.

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10 Jahre Straßenbaumkonzept - Evaluation und Fortschreibung

Am 10. Dezember 2009 hat der Stadtrat das Straßenbaumkonzept Dresden beschlossen. Der Bestand an Straßenbäumen wurde für 2008 mit rund 48.500 Stück angegeben. Das Konzept hat ein Potenzial von rund 77.400 also rund 30.000 neuen Bäumen für Dresden aufgezeigt. Mit Stand 31.12.2017 gab es in Dresden 53.850 Straßenbäume, also rund 5.000 Bäume mehr. 2009 wurde ein Investitionsbedarf von rund 52 Millionen Euro auf 15–20 Jahre prognostiziert. Die damit skizzierten rund 2,5–3,5 Millionen Euro Investitionsbedarf pro Jahr wurden in den vergangenen Jahren niemals erreicht.

Auch durch Schäden bei Jungbäumen aufgrund des heißen Sommers 2018 und Wohnungsneubau ist der Entwicklung von Straßenbäumen und Grün erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Nach 10 Jahren sollte das Dresdner Straßenbaumkonzept nun evaluiert und fortgeschrieben werden, um es an die Entwicklung in der Landeshauptstadt anzupassen.

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Einrichtung eines Rad- und Fußweges an der Bautzner Landstraße stadtauswärts

Während die Bautzner Straße zwischen Brockhausstraße und Schillerstraße beidseitig über durchgehende kombinierte Rad- und Fußwege verfügt, ist das nach dem Abzweig Schillerstraße nicht mehr der Fall.  Das Verkehrsaufkommen ist hoch. Der Bereich weist zudem eine starke Steigung auf. Dadurch sind die langsam fahrenden Radfahrer einerseits gefährdet und andererseits entsteht ein verkehrlicher Konfliktpunkt. 

Im Radverkehrskonzept wird die „fehlende Radverkehrsanlage“ im Abschnitt zwischen Schillerstraße und Rißweg als eine sogenannte „Sowieso-Maßnahme“ geführt, die im Rahmen des grundhaften Straßenbaues umgesetzt werden soll. Da es bis heute aber noch nicht einmal eine Vorplanung zu dem besagten Streckenabschnitt gibt, ist nach heutigem Sachstand eine Umsetzung realistisch frühestens in vier bis fünf Jahren möglich. Betrachtet man die noch fehlende Gleisverbreiterung und die besonderen planerischen Herausforderungen im Zuge der Mordgrundbrücke, ist realistisch mit einer Umsetzung erst deutlich später zu rechnen. Aus diesem Grund sollte eseine einfachere Übergangslösung geben.

Vorschlag der FDP/FB-Fraktion wäre, ab der Schillerstraße den stark verwilderten Weg so herzurichten, dass er den Radverkehr aufnehmen und auch Fußgängern einen sicheren Weg bieten kann.

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Lichtsignalanlage an der Autobahnauffahrt Prohlis - Fahrtrichtung Prag

2004 wurde die Autobahnauffahrt Prohlis in Betrieb genommen, zuerst nur als Auffahrt, da die Autobahn nur bis hierhin ging. Mit fortschreitendem Ausbau der A17 nahm der Verkehr deutlich zu. Bereits 2006 zeichnete sich eine Unfallhäufung im Bereich der Autobahnauffahrt Prohlis ab. In der Konsequenz wurde 2008 die Einrichtung einer Ampel beschlossen.

Eine gleichartige Anlage in Fahrtrichtung Prag fehlt leider noch. In der Vergangenheit ist es aber auch zu zum Teil schweren Unfällen an dieser Auffahrt gekommen. So soll auch an der Auffahrt Richtung Prag eine Lichtsignalanlage eingerichtet werden und der Oberbürgermeister sich dafür bei den entsprechenden Stellen im Freistaat einsetzen.

 

 

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Andenken an Johann "Rukeli" Trollmann wachhalten

Seit 2012 steht das Denkmal in Form eines abgeschrägten Boxringes mit dem Titel „9841 – Temporäres Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“ auf einer Fläche neben dem Festspielhaus Hellerau. Dem Denkmal fehlen am aktuellen Standort sowohl seine historische als auch eine sportpolitische Einordnung sowie die öffentliche Aufmerksamkeit. Im Gegenteil: Es fristet ein trauriges und von der Öffentlichkeit unbeachtetes Dasein  Ein mehr als unwürdiger Zustand und sicher nicht im Sinn einerseits der Dresdner Erinnerungskultur als auch der Kunstförderung.

Im Antrag A0418/18 beauftragen wir den Oberbürgermeisters das Andenken an Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann, wachzuhalten und an das Schicksal des 1944 im KZ-Außenlager Wittenberge,  zu Tode gekommenen Sportlers und die Verfolgung der Sinti und Roma zu Zeiten des Nazi-Regimes zu erinnern. Dazu ist das seit 2012 auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau stehende Kunstwerk „9841 – Temporäres Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“, ein stilisierter Boxring, wieder herzurichten und an einem würdigen und öffentlichen Ort im Bereich des Sportparks Ostra dauerhaft aufzustellen.

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Hufeisennasen-Monitoring an der Waldschlößchenbrücke durchführen

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Planfeststellungsbeschluss der Waldschlösschenbrücke aufgrund von Mängeln in der FFH-Verträglichkeitsprüfung für rechtswidrig erklärt und verlangt eine neue Prüfung. – Aussagen zum Artenschutz wird es allerdings nicht geben.

Die FDP/Freie Bürger-Fraktion stellt daher einen Antrag im Rahmen dieses neuerlichen FFH-Verträglichkeitsgutachtens zur Waldschlößchenbrücke  ein Hufeisennasen-Monitoring durchzuführen. Zählung und Dokumentation der Population am Standort sowie im entsprechenden Umkreis der Waldschlösschenbrücke sind notwendig. Sollte doch ursprünglich die kleine Fledermaus den Bau der Waldschlösschenbrücke verhindern. Allerlei Maßnahmen wurden bis heute getroffen, um das Tier zu schützen: Lichtkonzept, Tempolimit, Bepflanzung. Nur weiß derzeit niemand wirklich, ob das alles funktioniert – oder das Tier überhaupt existiert. Ein entsprechendes Monitoring würde erste Erkenntnisse bringen.

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Zastrow: „Wir fordern eine Grundsatzentscheidung pro Haltestelle Bahnhof Neustadt“

FDP/FB-Fraktion macht Fernbushaltestelle Neustädter Bahnhof zum Thema im Stadtrat

Die FDP/FB-Fraktion stellt einen Antrag zum dauerhaften Erhalt der Fernbushaltestelle am Neustädter Bahnhof für alle Linienbusanbieter. Hintergrund sind die öffentlich gewordenen Pläne der Stadtverwaltung, Fernbusse zukünftig nur noch vom Hauptbahnhof abfahren zu lassen und die Haltestelle Neustädter Bahnhof komplett zu streichen.

Dazu erklärt Holger Zastrow: "Wenn für Fernbusse nur noch die Bayrische Straße bleibt, wird diese noch mehr zum Nadelöhr. Dieses planlose Vorgehen der Stadtverwaltung und allen voran des grünen Baubürgermeisters ist unverantwortlich. Wir fordern vom Stadtrat mit unserem Antrag nun eine Grundsatzentscheidung für die Haltestelle am Neustädter Bahnhof. Dafür gibt es aus unserer Sicht sogar mehrere Lösungsansätze, wenn man nur will. Der Stadtrat sollte die Stadtverwaltung nun endlich zum Handeln zwingen.“

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